Jugendzeit

Olaf G. Günther wurde am 22. Februar 1963 in Neheim geboren. Aufgewachsen im kleinen Niedereimer, interessierte er sich sehr früh für Musik und wollte immer lieber selbst musizieren als nur zuhören. War es zunächst die eigene Stimme, so weckten nacheinander die verschiedensten Instru- mente sein Interesse: als Vierjähriger die Blockflöte seiner Mutter, als Sechsjähriger das Jagdhorn seines Vaters, als Sieben- jähriger ein Althorn des dörflichen Musik- vereins. Als Zehnjähriger bekam er ein Orchesterwaldhorn auf dem er dann

 

professionellen Unterricht erhielt. 
Beim Wechsel aufs Gymnasium wurde sein Musiklehrer Herbert Beisenherz auf ihn aufmerksam und gab ihm bis zur Mittelstufe kostenlosen Geigenunterricht. Auch wenn er ein Klavier oder Harmonium entdeckte, so hatten schon den Grundschüler die Tasten fasziniert und er hatte aufs Geratewohl probiert, wie man dem Instrument Töne entlocken könne. Als Sechzehnjähriger bekam er dann zusätzlich Klavierunterricht.
In diese Zeit fällt auch sein erwachendes Interesse für Elektronik und später damit

 

verbunden auch für Aufnahmetechnik. Sein in Ferienjobs über mehrere Jahre verdientes Geld investierte er prompt in eine Revox A700 Tonbandmaschine, um mit Schulkameraden selbst komponierte Rock- und Popsongs aufzunehmen. Als Achtzehn- jähriger nahm er Harmonielehreunterricht bei dem Neheimer Komponisten Anton Heilmann und verdiente sich nebenbei zu- sätzliches Taschengeld als Bassist, Trom- peter, Geiger und Sänger einer Tanzcombo.

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